HS Hosting Technik

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Version vom 23. Mai 2012, 15:10 Uhr von Hsh00-peh (Diskussion | Beiträge) (Abschnitt "Sonstiges" entfernt)
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Technischer Unterbau

Wie funktioniert Hostsharing heute technisch?

Hier wird der "technische Unterbau" der Hosting-Pakete beschrieben. Der Artikel wurde ursprünglich am 8. Mai von Michael Hierweck auf der Mitgliederliste veröffentlicht.

Hosts

Wenn wir Monitoring und andere ausgelagerte Dienste kurz beiseite lassen, haben wir schlicht einen Satz von Servern auf denen wir auf Basis von DRBD (Standardlösung) virtuelle Maschinen auf Basis von KVM (Standardlösung) bereitstellen. Diese virtuellen Maschinen nutzen wir selbst als Hives oder bieten sie Nutzern an.

Hives

Die Hives selbst sind also virtuelle Maschinen mit dedizierten Ressourcen. Den Unterbau mit Spiegelung etc. sieht man darin nicht. Von innen handelt es sich schlicht um eine Maschine, die läuft.

Die Hives sind aus einem Guss, d.h. die Software-Installation ist jeweils identisch. In den Hives laufen Dienste, namentlich Apache, Postfix, Dovecot, ProFTPD, MySQL, PostgreSQL sowie die Standarddienste einer typischen Linux-Installation (syslog, cron usw.) - allesamt Standardlösungen.

Auf den Hives gibt es die bekannten Webpakete, die ich im Rahmen eines ersten Überlicks, den ich zu geben versuche, vermutlich nicht erklären muss.

HSAdmin

Einige Teile unserer Konfiguration sind dynamisch, z.B. können Benutzer E-Mail-Adressen oder Datenbanken anlegen. Dies übernimmt HSAdmin in folgender Weise: Ein Benutzer löst im Webfrontend oder auf der Kommandozeile eine Aktion aus, diese wird geprüft, in die zentrale Konfigurationsdatenbank eintragen und es werden Änderungsaufträge an die Hives (und ausgelagerten Dienste) gesendet, die die lokale Konfiguration passend einstellen. Fällt HSAdmin aus, so laufen alle Systeme weiter, lediglich Konfigurationsänderungen sind nicht möglich.

Dienste

In Frankfurt bzw. Nürnberg betreiben wir ausgelagerte Server, die Dienste wie Backup und "Container" für weitere Dienste bereit stellen. In diesen Containern auf Basis von LXC (Standardlösung) werden das Monitoring (derzeit mon, in geplant OpenNMS) sowie die ausgelagerten, redundanten DNS- und Maildienste betrieben. Hier gibt es separate Instanzen für je genau eine Aufgabe (DNS, Mailin, Mailout), die ebenfalls über HSAdmin mit dynamischer Konfiguration versorgt werden.

Webanwendungen

Die Webanwendungen (Website, Wiki, Mailman, Ticketsystem, php*admin, Webmail) sind allesamt Standardlösungen und arbeiten autark.